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Geschichte der Wetterstation Haingrund
>> Hobby-Meteorologe erfüllt sich Jugendtraum <<
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--Wetterkunde------------------------------------------------------------------------- --9 Monate Bauzeit
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Lützelbach-Haingrund:Einen Jugendtraum hat sich Udo Wasserthal erfüllt! In nur neun Monaten errichtete sich der Haingründer auf seinem Grundstück in der Sonnenstraße 34 eine beinahe -professionelle meteorologische Station und kann damit nun präzise die lokalen Wetterphänomene im -hinteren Steinbachtal erkunden. Besonderes Augenmerk richtete der Hobby-Wetterfrosch auf die -Qualität und Zuverlässigkeit der einzelnen Komponenten. Mit Akribie wurde die bisherige Messstation -ersetzt. Jetzt kann die neue nach Planung, Genehmigungsverfahren und sorgfältigen Baumaßnahmen -ihren Betrieb aufnehmen.
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--Vom Vater »infiziert« ---12 Jahre Wetterbeobachtung
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Väterlicherseits vorbelastet begann Udo Wasserthal vor rund zwölf Jahren mit den Wetterbeobachtungen, seit sechs Jahren betreibt er sie intensiv. Aus dem Hobby ist inzwischen eine Passion geworden. Über 18 000 Euro wurden bisher von ihm investiert, damit die momentane, lokalbezogene Wetterlage erfasst werden kann. Auffälligstes Bauteil der vollautomatischen Wetterstation auf 18 Quadratmetern ist der zehn Meter hohe Gittermast aus Aluminium. Messgeräte an seiner Spitze messen Windgeschwindigkeit und -richtung. Im Gartenhaus erfolgt alle drei Sekunden mittels eines Datenloggers die Auswertung. Jede Minute werden von diesem Datenspeicher die Messungen an den Zentralrechner im Wohnhaus übertragen. Eine Lamellenschutzhütte beherbergt zwei Kombisensoren. Mit einem zwei Meter hohen Messpunkt über dem gewachsenen Grasboden wird hier die Lufttemperatur mit einem Messbereich von minus 40 Grad und plus 80 Grad ermittelt. Die Messtoleranz liegt bei nur 0,2 Grad Celsius. Die Messung der Luftfeuchte reicht von null bis 100 Prozent. Der Innenraum der Schutzhütte verfügt mittels Ventilator über eine Zwangsbelüftung. Dadurch ist eine - für die Exaktheit der Messung wichtige - stets gleichmäßige Raumtemperatur gewährleistet.
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-Heizung schützt vor Frost ----------------Beheizte Sensoren
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Die vorherrschende Bodentemperatur wird auf einem Bodenmessfeld von 1,5 Quadratmetern ermittelt. Zwei Bodensensoren messen sie in fünf Zentimetern Höhe. In U-Form ist ein Niederschlagswächter -angebracht. Er gibt Auskunft über die Niederschlagszeit. Der Niederschlag wird von 25 -Quadratzentimetern Aufnahmefläche gesammelt und tropft von hier durch eine Lichtschranke. Jeder -fünfte Tropfen löst einen Messimpuls aus. Eine Beheizung schützt im Winter vor Frost. Die Menge des -Niederschlags wird dadurch ermittelt, dass ein vollautomatischer Mengenmesser den Regen auf einem -Trichterfeld von 20 Zentimetern Durchmesser sammelt, ihn durch ein Edelstahlröhrchen zu einer -Kippwaage leitet und ihn dort misst. Internetnutzer können die lokale Wetterlage über die eingerichtete -Homepage erfahren. In den vergangenen neun Monaten haben sich schon 5500 Besucher für diesen -Service interessiert - Tendenz steigend. pem
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Bericht: Main-Echo
©-2010 - 18:30:15--Wetterstation-Haingrund